Das überwiegend von mir verarbeitete Material ist Metal Clay. Dabei handelt es sich um einen Werkstoff aus feinsten Metallpartikeln, Bindemittel und Wasser. Verfügbar ist es in Silber, Gold, Bronze, Kupfer, Messing und Eisen.

Es lässt sich wie feiner Ton bearbeiten und bietet dadurch vielfältige Möglichkeiten, Strukturen sowie plastische Formen herzustellen. Durch Brennen bei ca. 800 Grad entsteht daraus Metall.

Die Fertigstellung nach dem Brennen bietet noch unzählige Möglichkeiten: man kann das Schmuckstück einfach abbürsten und unbehandelt lassen, man kann es aber auch mit konventionellen Goldschmiedetechniken weiter bearbeiten – zum Beispiel feilen, schmirgeln, polieren. Wobei eine glatte Fläche mit Hochglanzpolitur bei Silber nicht das Ideal ist – Artclay sintert beim Brennen zu Feinsilber (999er Silber) und ist weicher als Sterlingsilber (925), daher auch anfälliger für Kratzer.

Dieser vermeintliche Nachteil wird aber durch die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten an Formen und Oberflächenstrukturen ausgeglichen. Auch Steine und andere Dekorelemente können mitverarbeitet oder später hinzugefügt werden.

Neu in meiner Kollektion sind Schmuckstücke aus Draht – Silber, Kupfer und Messing stehen zur Auswahl. Die Technik nennt man wirewrapping oder auch wireweaving.

Ich arbeite in meiner privaten Werkstätte, in der ich die Ruhe und zeitliche Unabhängigkeit für meine Kreativität nutzen kann.